Check-In Guadeloupe

Die Sonne steht hier senkrecht über mir.

Herzlich Willkommen!

Nach einer Pause von mehr als drei Jahren seit der letzten Expedition in Süd-Amerika 2009, meldet sich Robert wieder aus seinem Auslandsstudio aus der Karibik zurück. Vieles hat sich seit dem geändert. Manches ist gleich geblieben. Damals war portables Internet, GPS und Offline-Routing unerreichbar. Facebook war noch nicht omnipräsent. Mein Couchsurfing-Profil gab es tatsächlich schon, lag jedoch brach.

Der größte Unterschied ist für mich vielleicht, dass ich diesmal alleine reise. Dafür bleibe ich aber doppel so lange. ;) Nachdem die letzte Reise zumindest in groben Zügen vorher geplant wurde, habe ich diesmal nur zwei Flüge gebucht. Kurzfristig hat mir doch jemand zugesagt mich vom Flughafen abholen zu können, so dass ich mich zumindest um die erste Übernachtung nicht weiter kümmern musste.

Nachdem ich in Süd-Amerika eher auf der Durchreise war, wollte ich mich nun für eine Zeit lang fest einquartieren. Mit dem Ziel mein Französisch zu verbessern, fiel die Wahl auf Guadeloupe, eine ehemalige Französische Kolonie zweimal so groß wie Berlin bei einer Einwohnerzahl von nicht ganz zweimal der von Treptow-Köpenick.

Ich bin am 31. März angekommen und werde aller Voraussicht nach etwa zwei Monate weiter Richtung nach Mexico City reisen.

Guadeloupe

Einige wenige Dinge sind hier sehr vertraut. Man bezahlt in Euro. Mehr fällt mir gerade nicht ein. Denn viele Dinge sind hier anders. Im Vergleich zu Berlin ist der Euro hier weniger wert. Hierzu ein Vergleich: Der Hamburger von McDondals in der Stadt Basse-Terre kostet 1,75€; der Cheeseburger 2,60€. Das Kilo Bananen im Supermarkt Carrefour von der Plantage nebenan kostet hier 1,30€.

Strand in Sainte-Anne.

Tageszeiten und Wetter folgen hier einem anderen Rythmus. Es wird um 6 Uhr hell. Um 18 Uhr wird es dunkel. Die Dämmerung ist jeweils extrem kurz. Bis die Sonne im Atlanik untertaucht, vergehen keine 15 Sekunden. Tagsüber wird um die 30 Grad heiß. Nachts kühlt es sich bis auf 22 Grad ab. Selten ist es wirklich bewölkt – eine willkommene Abwechslung zur sonst intensiven Bestrahlung, der man hier ausgesetzt ist. Regenschauer sind kurz und sehr heftig, aber selten, da schließlich Trockenzeit ist. Das Wasser und die Strände sind so, wie man sich das vorstellt. :D

Für einen ersten Eindruck muss das erstmal reichen!

Soundtrack zur Lektüre

Je ne veux pas travailler. – Ich will nicht arbeiten.

Pink Martini - Sympathique